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Berliner Compagnie - „Das Bild vom Feind“

   Die besondere Theater-Inszenierung

Sanktionen, Drohungen, vermehrte Aufrüstung, immer größere Manöver, immer häufiger gefährliche Zwischenfälle – der kalte Krieg ist wieder da. Wird die Eskalation nicht beendet, kommt es zum dritten Weltkrieg. Was in der Ukraine geschehen ist, wird nicht nur von den Ukrainern, sondern auch von den Deutschen sehr unterschiedlich beurteilt.

In ihrem neuen Theaterstück „Das Bild vom Feind – Wie Kriege entstehen“ hat sich die bundesweit bekannte Berliner Compagnie mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Mitte März gastierte sie damit in der Ahauser Stadthalle im Kulturquadrat. Veranstalter war eine bunte Gemeinschaft aus Volkshochschule, Caritasverband und der Evangelischen Kirchengemeinde Ahaus, Parteien und Wählergruppen (CDU Ahaus, SPD Ahaus, UWG Ahaus, UWG Kreis Borken) sowie dem Eine-Welt-Laden Ahaus. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte Bürgermeisterin Karola Voss übernommen.
Das Stück spielt in einer Redaktion. Die linke Zeitung ist von einem Milliardär aufgekauft worden. Der neue Chefredakteur soll den neuen Kurs des Blattes durchsetzen. Seine erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat es als Volontärin eine ukrainische Maidan-Aktivistin mitgebracht.

Die Berliner Compagnie, die schon einige Male in Ahaus aufgetreten sind, wird geschätzt für ihr aufrüttelndes und anspruchsvolles Theater. Sie hat sich 1981 gegründet und sich ausgehend von der Erkenntnis, dass Frieden unabdingbar mit Gerechtigkeit zusammenhängt, verpflichtet, dem Erhalt des Friedens, der Völkerverständigung sowie sozialer Gerechtigkeit, insbesondere im Hinblick auf die Dritte Welt, zu dienen.