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Umgestaltung der Innenstadt

 Reden wir drüber!

Leserbrief der UWG-Vreden im Vredener Anzeiger

 

Fussgängerzone

Die Initiative der Vredener Verwaltung, bei der Umgestaltung der Innenstadt auf einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu setzten, ist grundsätzlich zu begrüßen. Dieser Dialog geht jedoch teilweise in die falsche Richtung.

Die Bürgerinnen und Bürger werden im Bericht der Münsterlandzeitung in dem Glauben gelassen, eine wie auch immer geartete Verkehrsführung in der Füßgängerzone stehe zur Debatte. Das ist falsch. Der Bürgerentscheid im September 2013 hat ein unmissverständliches Votum für den Erhalt der gesamten Fußgängerzone erbracht.

Die Verwaltung weiß das, ignoriert aber bewusst die Aufforderung, die falsche und verwirrende Berichterstattung in der Münsterlandzeitung zu korrigieren. Letztere tut das von sich aus – die Verwaltung schweigt. Die Chance der Richtigstellung im Vredener Anzeiger bleibt seitens der Verwaltung ungenutzt.

Sieht so gelebte Bürgernähe aus?

Auch die Stellungnahme von Dr. Holtwisch auf die konkreten UWG-Fragen zum Stand der Dinge bzgl. der Verkehrsführung über den Marktplatz hinterlässt mehr Fragen als Anworten.

Sie sind öberflächlich und allgemein, weichen der Frage nach dem konkreten Zusammenhang zwischen Kulturachse und Verkehrsführung über den Markt systematisch aus. Warum?

Haben die Herren Dr. Holtwisch und Hartmann Pläne in der Tasche, von denen die Politik vorab nichts wissen soll? Sollen Amigo-Interessen als „wohlüberlegte“ Beschlussvorschläge der Verwaltung präsentiert werden, die der Rat dann mittels CDU-Mehrheit abnickt?

Es mutet auch in diesem Zusammenhang schon merkwürdig an, wenn der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz Gewering in der letzten Ratssitzung von Dr. Holtwisch als „CDU-Bürgermeister“ spricht.

Ein Angebot zum Dialog muss offen und neutral sein, unter den gesetzten Fakten das bestmögliche Ergebnis auf einen größtmöglichen gemeinsamen Nenner bringen.

Zukunftsweisende Entscheidungen zur Innenstadt müssen jetzt dem Nutzen Vredens dienen. Der Nutzen der Allgemeinheit darf nicht auf dem Altar der Amigo-Politik geopfert werden.

Herr Dr. Holtwisch und Herr Hartmann täten gut daran, sich in aller gebotenen Deutlichkeit zum Erhalt der Fußgängerzone zu bekennen und den Zusammenhang zwischen Kulturachse und Verkehrsführung über den Markt endlich klar aufzuzeigen, zu erklären warum z.B. nicht schon längst eine alternative Route über den Marktplatz getestet wird.

Nur so kann ein ernst gemeinter offener Dialog beginnen!

Elmar F. Kampshoff

UWG-Fraktionsvorsitzender

Erwin Wißing

UWG-Vorsitzender