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Kein Rückgrat

Spieautomat

Niemand will eine weitere jugendgefährdende Spielhalle in Vreden. Warum sorgen die Ratsherren/-damen Schlipsing (CDU) und Benke (Grüne) mit ihren Fraktionen dann trotzdem dafür, dass am geplanten Kino eine Spielhölle entstehen kann?

Die CDU zieht sich mit dem Argument „es sei hier nur eine rechtliche Bewertung vorzunehmen“ aus der Affäre, den Grünen reicht es schon, dass durch das Betreten ab 18 der Jugendschutz „wohl gewährleistet“ ist.

Aus rechtlicher Sicht kann der Vredener Rat eine Spielhalle nicht verhindern. Schuld daran trägt, nebenbei bemerkt, auch hier die CDU. Sie blockiert auf Landesebene eine Gesetzgebung, welche es Städten und Gemeinden in eigener Hoheit überlässt im Sinne einer sozialen Stadtentwicklung Gefahren für ihre Bürgerinnen und Bürger abwenden zu können.

Im Übrigen wäre es hier nicht ungesetzlich gewesen, .......

........  das Einvernehmen zu dieser Spielhalle nicht zu erteilen. Vielleicht wäre der Fall damit erledigt gewesen, vielleicht hätte eine übergeordnete Behörde das Einvernehmen erteilt. Die Politik hätte aber gemeinschaftlich Rückgart gezeigt und ein klares Signal für die Stellung des Jugendschutzes in Vreden gegeben. Hierzu ist offenbar nur UWG willens.An die Adresse des Investors gerichtet seitens der UWG folgendes: Die Behauptung ein Kino in Vreden trage sich nur mittels einer verpachteten Spielhalle ist nicht nachvollziehbar. Bei der Vorstellung seiner Pläne vor geraumer Zeit war von einer Spielhalle jedenfalls keine Rede. Ein Gastronomiebetrieb, der Kinogänger aller Altersschichten anspricht, erscheint uns hier verträglicher. Wenn Herr Paffrath das Kino jetzt scheitern lässt, wäre das sehr schade und für Vreden sicherlich ein Verlust.