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Abordnung von Sonderpädagogen der Felicitasschule an Regelschulen – UWG wird aktiv!

am .

Der Antrag der UWG-Fraktion zur Sitzung des Rates der Stadt Vreden am 6. Juli 2017 zum Thema „Abordnung von Sonderpädagogen der Felicitasschule an Regelschulen“ fand die Zustimmung aller im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen.

Die UWG-Fraktion hatte beantragt:

  1. Die Verwaltung unterrichtet den Rat der Stadt Vreden über den Sachstand respektive die Auswirkunken bzgl. der Abordnung von Sonderpädagogen der Felicitasschule an Regelschulen.
  2. Der Rat der Stadt Vreden beschließt die Verwaltung zu beauftragen bei der Bezirksregierung Münster vorstellig zu werden um für die Felicitasschule eine Aussetzung der Abordnung von Sonderpädagogen zu erreichen bis der Kurswechsel der neuen Landesregierung greift.

Felicitasschule

 

Begründung:

Wie der Münsterlandzeitung vom 31. Mai 2017 (Vreden) zu entnehmen ist, pocht die Bezirksregierung auf die Abordnung von Sonderpädagogen der Felicitasschule an Regelschulen. Die UWG-Fraktion teilt ausdrücklich die im Artikel geäußerte Ansicht, dass die pädagogische Qualität der Felicitasschule durch einen solchen Schritt gefährdet ist.

Die Begründung der Bezirksregierung es handele sich um einen Verwaltungsvorgang der zeitlich ganz einfach anstehe ist inakzeptabel.

Die vermeintliche Stärkung der Regelschulen im Rahmen der Inklusion darf nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schuler der Förderschule ausgetragen werden.

Die von der Bezirksregierung als Argument angeführte Gewährleistung der Unterrichtsversorgung kommt einer Ohrfeige ins Gesicht der engagierten Sonderpädagogen gleich und dokumentiert einmal mehr das totale Versagen der alten rot-grünen Landesregierung in der Schulpolitik. Die UWG-Fraktion ist überzeugt davon, dass die Bezirksregierung im Rahmen eines Ermessensspielraumes auch mit Augenmaß handeln kann.

Die UWG-Fraktion begrüßt den angekündigten schulpolitischen Kurswechsel der neuen Landesregierung ausdrücklich und erinnert daran, dass engagierter Widerstand die Absicht der abgewählten rot-grünen Landesregierung verhindert hat, die Felicitasschule zu schließen.

Die UWG spricht sich grundsätzlich für die Inklusion aus, diese muß dann aber auch entsprechend ausgestattet werden.

Das Versagen der grünen Schulpolitik darf nicht durch ein Abstrafen der Förderschule in Vreden kompensiert werden.

Die Bezirksregierung ist gefordert mit Augenmaß zu handeln und nicht einen offensichtlichen Notstand zu verwalten.